Analoge und digitale Verlauffilter

Durch Bildbearbeitungsprogramme lassen sich diverse Verlauffilter generieren und man kann sogar mit mehreren Verlaufsebenen operieren und unterschiedliche lineare oder radiale Grau- und Farbverläufe simulieren. Einen Ersatz für ein echtes Verlauffilter stellen diese Werkzeuge jedoch nicht dar. Dieses kann nämlich den Kontrast reduzieren und beispielsweise große Helligkeitsunterschiede zwischen Vordergrund und Himmel ausgleichen. Das verhindert eine Überbelichtung des Himmels oder eine Unterbelichtung des Vordergrunds. Dies ist besonders bei Landschaftsaufnahmen wichtig, weil der Motivkontrast oft größer als der Dynamikumfang des Sensors ist. Neutrale Verlauffilter sind auch dazu geeignet, Wolken besser sichtbar zu machen, bei Innenaufnahmen die Intensität der Lichtquellen zu vermindern oder bei Biltzaufnahmen eine Überbelichtung nahegelegener Objekte zu vermeiden. Der Einsatz von echten Verlauffiltern kann auch jede Menge Zeit bei der Nachbearbeitung der Bilder einsparen und ihre Qualität erhalten, die sonst durch das Aufhellen und Abdunkeln der betroffenen Bildpartien sowie gegebenenfalls durch die Neuberechnung der Aufnahmen verschlechtert werden würde.
Quelle: profoto-online.de

Lecture Annie Leibovitz

portraitlibovitzLecture
Annie Leibovitz . A Photographer’s Life . 1990 – 2005
21.02.09 . 16 Uhr

Anlässlich der Ausstellung von Annie Leibovitz stellte C/O Berlin die amerikanische Fotografin vor. In der Lecture wird sie Einblicke in ihre Arbeit, in persönliche Erfahrungen und Ansichten geben.

Annie Leibovitz, geboren 1949 in Westport, Connecticut, USA, ist international eine der wichtigsten und einflussreichsten Porträtfotografinnen. Ob angewandte oder künstlerische Fotografie – ihr Wirkungs­bereich ist breit gefächert. Neben den Porträts sind vor allem ihre Reportagen und Werbekampagnen für zahlreiche amerikanische Unternehmen viel beachtet. Internationale Berühmtheit erlangte sie 1980, als sie John Lennon nackt zusammen mit Yoko Ono auf einem Bett sitzend porträtierte – Stunden vor seinem Tod. Leibovitz lebt und arbeitet in den USA.

Wegen des zu erwartenden großen Interesses bitten wir um rechtzeitigen Erwerb einer Eintrittskarte direkt am Empfang bei C/O Berlin. Der Vorverkauf beginnt am Samstag, den 7. Februar 2009. Reservierung können leider nicht entgegengenommen werden.

Eintritt 20 Euro . ermäßigt 15 Euro

Sponsor American Express
Unterstützer audi . Wall . Dinamix
Botschaft der Vereinigten Staaten von Amerika
Medienpartner Vanity Fair . radio eins

Annie Leibovitz – A Photographer’s Life

leibovitzAusstellung
Annie Leibovitz . A Photographer’s Life . 1990 – 2005
21.02. bis 24.05.09

Eröffnung 20.02.08 . 19 Uhr

Familienalbum, Werkschau und persönliches Tagebuch – die Fotos von Annie Leibovitz aus ihrem Privatleben und professionelle Arbeiten fügen sich nahtlos zu einer Chronik der Ereignisse, der offiziellen Aufträge und privaten Geschichten der letzten fünfzehn Jahre.

C/O Berlin präsentiert „A Photographer’s Life” erstmals und als einzige Station in Deutschland. Die Ausstellung umfasst insgesamt 200 teils großflächige, monochrome Landschaftsaufnahmen, teils private Familienfotos und kleinformatige Schwarz-Weiß-Porträts.

Sponsor American Express
Unterstützer audi . Wall . Dinamix
Botschaft der Vereinigten Staaten von Amerika
Medienpartner Vanity Fair . radio eins

20 Jahre Photonews

titel
Die aktuelle Ausgabe
Februar 2009

1989 – 2009. 20 JAHRE PHOTONEWS: Rückblick, Wortmeldungen

Schwerpunkt 1989: Photographie – Fotografie 1989. Ein ferner Rückblick (Andreas Krase)

Schwerpunkt 1989: Jahr des Stachels. Ein Versuch über Fotografie und Buch im Jahre 1989 (Christoph Schaden)

Schwerpunkt 1989: Kai Olaf Hesse, Studienbeginn 1989 (Anna Gripp)

Schwerpunkt 1989: Vom Dia zur Flatrate.
Der Wandel der Bilderbranche, Teil 1 (Klaus Plaumann)

Fotografie im Museum. Bericht über ein Symposium in Berlin
(Enno Kaufhold)

Portfolio: Gianmaria Gava, Spring/Summer 2008 (Anna Gripp)

Portfolio: Ralf Tooten, Asian Worker Covered (Anna Gripp)

Portfolio: Issei Suda, Die Übertragung der Blume (Ferdinand Brüggemann)

Portfolio: Marco Citron, Boring Landscape
(mit einem Kommentar von Martin Parr)

Portfolio: Mohamed Bourouissa, Périphérique (Denis Brudna)

In der Wunderkammer. Lokaltermin bei Jochen Lempert (Torsten Scheid)

Ausblick 2009

Buchrezensionen, Preise – Wettbewerbe – Stipendien, News, aktuelle Termine, Ausstellungskalender

Heft März 2009 erscheint am 26.02.2009

Beste Auflösung für Webbilder

Der „Standardmonitor“ mit einer „Standardauflösung“ ist längst Vergangenheit, denn die Auflösungen für Desktop-Monitore und Notebooks variieren stark. Der Idealfall „Bildauflösung gleich Systemauflösung“ ist kaum zu erreichen. Einen verbindlichen Standard für die Systemauflösung gibt es nicht. Mit 72 ppi ist man in der Regel immer gut beraten, denn Millionen von Bildern sind in dieser Auflösung im Internet zu sehen. Diese Auflösung jedoch kategorisch für Webbilder zu fordern ist unnötig, denn der Standard auf den sich diese Angabe bezieht, existiert nicht mehr – die Frage muss erlaubt sein, ob er je existiert hat. Da in der Regel aktuelle Systeme höher aufgelöst sind als 72 ppi liegt man mit Werten zwischen 72 und 100 ppi eigentlich immer richtig.