Sommer in der Sandkuhle im Grunewald

Mann Sandkuhle Grunewald

Die Fotos entstanden an einem schönen Sommertag in der Sandkuhle im Berliner Grunewald.

Geschichte

Im nördlichen Teil des Grunewaldes wurde zwischen den Jahren 1966 und 1983, also 17 Jahre lang, Sand zur industriellen Nutzung für die Berliner Baustoffgewinnung abgebaut. Der Feinsand stammt aus der eiszeitlichen Teltowplatte. Es entstand eine 18 hektar große offene Fläche, die eine Tiefe von bis zu 25 Metern erreicht.

Abendsonne Sandkuhle Grunewald
Abendsonne Sandkuhle Grunewald

Heute

Seitdem liegt das Areal brach und es hat sich ein eigenes Biotop gebildet. So war es naheliegend, dass sich Natutschützer für das Gebiet interessierten und sich dafür einsetzten, dass dieses Gebiet zu einem Naturschutzgebiet ausgewiesen wird. 1992 wurden dann etwa 13 Hektar des Areals als Naturschutzgebiet im Jagen 86 deklariert. Durch den recht hohen Grundwasserspiegel in Berlin entstand in dem tiefsten Teil der Grube Flachgewässer. Im restlichen Teil findet man eher eine anspruchslose Vegetation. Zugang findet man über den Schildhornsteig auf drei befestigten Wegen. Auf der westlichen Seite gibt es eine Treppe und nördlich kann man über den Sand runterkommen und auf der östlichen Seite gibt es einen alten asphaltierten Weg.

Die Sandgrube wird gerne von Läufern genutzt, um schnelle Hügelintervalle zu laufen. In den Sommermonaten finden in der Sandkuhle im Grunewald auch öfters mal Kindergeburstage statt.

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