Vierter Europäischer Monat der Fotografie Berlin 2010

Oktober 1, 2010

Berlin wird zum 4. Mal Gastgeber des europäischen Monats der Fotografie sein. Ein Highlight ist bestimmt die Ausstellung von Peter Lindbergh im c/o Berlin. Aber auch Nan Goldin in der Berlinischen Galerie und Barbara Klemm , Galerie Kicken Berlin, zählen dazu.

15. Oktober bis 28. November 2010

Eröffnung am 14. Oktober um 19 Uhr in der Berlinischen Galerie

Die 4. Edition des Europäischen Monats der Fotografie Berlin präsentiert sich als ein Festival im Umbruch. Der Fotomonat dauert diesmal sechs Wochen, weil er – dem Rhythmus des Berliner Kulturherbstes angepasst – bereits Mitte Oktober beginnt. Größte Änderung ist jedoch das Experiment einer verbindlichen thematischen Vorgabe an die teilnehmenden Institutionen. Das Ziel war es, die Ausstellungen und Veranstaltungen auf ein Thema hin zu fokussieren und damit der besseren Wahrnehmbarkeit und stärkeren Profilierung des Festivals zu dienen.

„Moderne Zeiten, neue Bilder“ lautet die Umschreibung für das Thema, das die Fotografie als Instrument der Modernisierung in den Blick nimmt. Museen und Kulturinstitutionen, Galerien und Ausstellungshäuser waren aufgefordert, ihre Beiträge unter verschiedenen Gesichtspunkten dieser Modernisierungsfunktion des Mediums zu widmen. Denn längst ist allgemein anerkannt, dass mit Fotografien keineswegs „die Wirklichkeit wiedergegeben“ wird. Was die Kamera erfasst und wie das Ergebnis wiedergegeben wird, ist vielmehr Interpretation der Wirklichkeit und damit Schaffung neuer, zusätzlicher Wirklichkeit. Mehrere zum Thema passende Felder wurden den Teilnehmern von uns exemplarisch genannt, und alle Bereiche tauchen mit historischen, vor allem aber zeitgenössischen Beispielen im Festival auf.

Wer möchte, kann sich die Website nach diesen Themenfeldern ordnen oder sich die herausgehobenen „Highlights“ anzeigen lassen. Erstmals wird es in Gestalt der Berlinischen Galerie auch ein Festivalzentrum mit einem großen Veranstaltungsangebot geben.

Überraschende und verstörende, kontroverse und atemberaubende Bilder warten auf neugierige Besucherinnen und Besucher. Der 4. Europäische Monat der Fotografie Berlin 2010 wird mehr als nur ein Fest fürs Auge.

Quelle: http://www.mdf-berlin.de/

10 Jahre c/o Berlin

April 29, 2010

Ausstellung: Shifting Media . New Role of Photography

vom 16.07 bis 19.09. 2010

In der Ausstellung werden insgesamt 200 Werke von Fotografen der weltberühmten Agentur Magnum Photos aus über sechs Jahrzehnten präsentiert. Diese visualisieren die Entwicklung, die der Fotojournalismus durchlaufen hat – von den Gründern Robert Capa, Henri Cartier-Bresson, David Chim Seymour  und George Rodger bis hin zu den jungen Mitgliedern wie Alec Soth, Thomas Dworzak und Alex Majoli.

einen ausführlichen Bericht gibt es auf Szene Deutschland

c/o Berlin

Roger Melis stellt seine Bilder bei C/O Berlin aus

Februar 19, 2010

Roger Melis . Chronist und Flaneur

Retrospektive
06.03. bis 02.05.10

„Roger Melis verstand zu warten, bis der Blick ins Offene ging, der Mensch sichtbar wurde, er bei sich war und sich zeigte.“ Christoph Hein

Bröckelnde Fassaden und regennasse Pflasterstraßen, selbstbewusste Arbeiter, stille, misstrauische Bauern, Halbstarke auf dem Rummel und Kohlenträger in der Rauchpause, Ehrenwache haltende Tauben, verträumte Kinder, melancholische Dichter und provokante Künstler – Roger Melis ist ein Chronist und genauer Beobachter der ostdeutschen Lebenswelt, der seine Umgebung jenseits von Propaganda und staatlich gelenktem Fotojournalismus en détail zu lesen vermag.

Als aufmerksamer Flaneur ist er auf den Straßen von London und Paris unterwegs, lässt sich durch Moskau, Warschau und Krakau treiben. Seine narrativen Fotografien ergeben sich hier oft beiläufig, fernab von gezieltem Suchen. Sein Gesamtwerk aus vier Jahrzehnten besteht aus bestechenden Milieustudien, eindrucksvollen Porträts und fotografischen Reiseimpressionen. Nichts Spektakuläres ist in seinen oft melancholischen Bildern, vielmehr wird das spezifische Wesen der Metropolen, Landschaften und Menschen spürbar.

Quelle: C/O Berlin

Blitzen in der Porträtfotografie

Februar 3, 2010

Wird in der Porträtfotografie frontal geblitzt, so werden Falten unterdrückt und man erhält in der Regel eine gute Hautfarbe. Doch wer dabei speziell an goldbraune sonnenbestrahlte Haut denkt, der irrt. Durch den deutlichen Anteil an UV-Licht werden gegebenenfalls Hautunreinheiten, aber auch Äderchen bloßgestellt. Ein Filter vor dem Reflektor, wie Skylight 3 oder ein warmtoniger Amber-Filter, verbessert die Wiedergabe von Hauttönen. Diese Filter gibt es als Folie. Quelle: http://www.prophoto-online.de/fototipps/Frontaler-Blitz-Einsatz-von-Filtern/

Nick Brandt’s Bilder

Dezember 10, 2009

Zurzeit läuft die Ausstellung von Nick Brandt in der Galerie camera work in Berlin.

Zitat: „Sein Buch „On This Earth – Photographs from East Africa“ wurde im Jahr 2005 veröffentlicht und enthält Vorwörter von Jane Goodall und Alice Sebold. Brandts nächstes Buch erscheint im Oktober 2009.

„Die Tiere und Landschaften Ostafrikas haben so etwas Mythisches an sich,“ meint Brandt, „Die Tiere sind ikonisch. Seit Jahren versuche ich, meine visuelle Kreativität mit meiner Tierliebe zu verschmelzen. Als ich nach Afrika reiste und diese Tiere sah, wurde mir bewusst, dass man diese auf eine Weise photographieren kann, auf die es noch kein anderer Photograph zuvor getan hat.““

Zur Ausstellung

Fotoausstellung von Martin Roemers

November 28, 2009

Im Berliner Willy Brandt Haus ist zurzeit die Ausstellung ‚Relikte des Kalten Kriegs‘ von Martin Roemers zu sehen:

Fotoausstellung: 11.11.2009 – 15.01.2010

Martin Roemers „Relikte des Kalten Krieges“

Der Freundeskreis Willy-Brandt-Haus e.V. präsentiert die Fotoausstellung „Relikte des Kalten Krieges“ des Fotografen Martin Roemers. Der Kalte Krieg ist vorbei – doch seine Zeichen gibt es noch. Vierzig Jahre lang teilte der Eiserne Vorhang die Länder Europas in Ost und West, wurden Atombunker errichtet, Waffenarsenale angelegt, probte man den Ernstfall.

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Nan Goldin im c/o Berlin

Oktober 6, 2009

„Meine Fotos entstehen aus Beziehungen, nicht aus Beobachtungen.” Nan Goldin

Ihre Fotos berühren und schockieren – heute ebenso wie vor 30 Jahren. Sie faszinieren jedoch nicht unbedingt aufgrund der Themen zwischen Glamour und Gosse mit raren Momenten von Normalität und Glück, sondern wegen ihrer radikalen Intimität. Nan Goldin nähert sich mit der Kamera nur denen, die ihr nah stehen und fängt so sensibel das alltägliche Leid aus Krankheit, Abhängigkeit, Gewalt und Exzess ein. Die fotografischen Innen- und Aussenansichten verweisen immer wieder auf ihr eigenes Schicksal und werden somit zum Abbild ihrer eigenen elenden Befindlichkeit.

C/O Berlin präsentiert fünf Dia-Projektionen zum Teil erstmals in Berlin: „The Ballade of Sexual Dependency” (1981), „All By Myself” (1995/96), „Heartbeat” (2003), „The Other Side” (2008) und „New Kids Show” (2008) . Diese Dia-Serien sind stark verdichtete Erzählungen und Erinnerungen, die musikalisch mit einem von Goldin zusammengestellten Soundtrack unterlegt sind.

Am Samstag, den 10. Oktober 2009, hält Nan Goldin eine Lecture bei C/O Berlin, in der sie Einblicke in ihre Arbeit, in persönliche Erfahrungen und Ansichten gibt. Die Lecture findet um 16 Uhr statt. Die Moderation übernimmt Donald Schneider vom „Stern“.

Ausstellung
Nan Goldin . Poste Restante
Slide Shows / Grids
10.10. bis 06.12.09

Eröffnung 09.10.09 . 19 Uhr

c/o Berlin

Harald Schmitt im Martin Gropius Bau

September 2, 2009

Vom 3. 10.2009 bis zum 13.12.2009 werden im Martin Gropius Bau die Bilder von Harald Schmitt mit dem Titel „Sekunden, die Geschichte wurden. Fotografien vom Ende des Staatssozialismus.“ ausgestellt. Der Eintritt ist frei.

Text des Veranstalters:

Harald Schmitt – Sekunden, die Geschichte wurden
Fotografien vom Ende des Staatssozialismus

3. Oktober bis 13. Dezember 2009

Veranstalter

Berliner Festspiele. Mit freundlicher Unterstützung von stern, Nikon und Hewlett Packard.
Kuratorin Gisela Kayser
Medienpartner rbb Inforadio, rbb Kulturradio
Flyer der Ausstellung (489 kb)
Der Martin-Gropius-Bau präsentiert im Herbst 2009 erstmals die beeindruckenden Aufnahmen des Fotoreporters Harald Schmitt. Es werden 120 Fotografien gezeigt mit politischen und gesellschaftlichen Schwerpunkten. Vorwiegend entstanden sie in der ehemaligen DDR, in der Sowjetunion, der ehemaligen CSSR, Polen, Lettland, Litauen und China.
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„Speedweek“ von Alexander Babic

Juli 20, 2009

Die aplanat Galerie für Fotografie in Hamburg präsentiert vom 3. Juli bis 8. August insgesamt 17 großformatige Exponate des Fotoprojekts „Speedweek“. Ausgedruckt von Recom Art auf einem Baryt-Papier aus dem Hause Sihl wird dem Betrachter eine Welt starker Männer mit starken Maschinen lebendig näher gebracht. Der Fotograf Alexander Babic gewährt erstmals einen vielschichtigen und eindringlichen Einblick in eine verschworene Szene kauziger Typen mit skurrilen Rennmaschinen. Der unstillbare Drang nach Geschwindigkeitsrekorden und Selbstdarstellung führt Menschen unterschiedlicher Alters- und Sozialklassen seit über 60 Jahren zu diesem In-Treff der Hochgeschwindigkeitsversuche und -rekorde. Auf dem absolut ebenen Salzsee in Bonneville (Utah, USA) wird die „Speedweek“ alljährlich abgehalten, und vorwiegend alte Haudegen mit der Leidenschaft nach Geschwindigkeit messen sich mit ihren getunten, stromlinienförmigen Konstruktionen. Das magische Licht und die fast surreal wirkende Landschaft bieten eine Bühne der besonderen Art. Vom klassischen Hot Rot über getunte Motorräder bis hin zum turbinenbetriebenen Dragster reicht das Spektrum der ungewöhnlichen Maschinen. Alexander Babic kombiniert auf seiner Gratwanderung zwischen Inszenierung und Dokumentation packende Porträts mit sachlichen Aufnahmen der fremdartigen Fahrzeuge. Die annähernd lebensgroßen, limitierten Drucke lassen den Betrachter durch ihre bestechende, fotografische Präsenz teilhaben an der unvergleichbaren Stimmung des weltweit einzigartigen Events. Die Realisierung der Ausstellung ist mit Unterstützung des renommierten und leistungsstarken Artwork-Studios Recom Art in Stuttgart sowie der Sihl GmbH – dem traditionsreichen Hersteller von beschichteten und veredelten Papieren – möglich geworden.

Weitere Informationen: www.aplanat.de.

Kodachrome läuft aus

Juni 26, 2009

In diesem Jahr wird die Produktion des Kodachrome eingestellt. Die letzte Rolle dieses Films soll der Fotograf Steve McCurry erhalten. Die Bilder werden dann im Eastman House ausgestellt.

Der Marktanteil tendierte gegen Null und es gab immer weniger Labore die diesen Film entwickeln konnten. Hinzu kommt, dass der Film mit seinem Silberanteil schwer zu scannen ist. Der seit 74!! Jahren unveränderte Film soll durch die Filme der Ektachrome Sorten E1ooSW und E100VS ersetzt werden.

Lecture Annie Leibovitz

Januar 28, 2009

portraitlibovitzLecture
Annie Leibovitz . A Photographer’s Life . 1990 – 2005
21.02.09 . 16 Uhr

Anlässlich der Ausstellung von Annie Leibovitz stellte C/O Berlin die amerikanische Fotografin vor. In der Lecture wird sie Einblicke in ihre Arbeit, in persönliche Erfahrungen und Ansichten geben.

Annie Leibovitz, geboren 1949 in Westport, Connecticut, USA, ist international eine der wichtigsten und einflussreichsten Porträtfotografinnen. Ob angewandte oder künstlerische Fotografie – ihr Wirkungs­bereich ist breit gefächert. Neben den Porträts sind vor allem ihre Reportagen und Werbekampagnen für zahlreiche amerikanische Unternehmen viel beachtet. Internationale Berühmtheit erlangte sie 1980, als sie John Lennon nackt zusammen mit Yoko Ono auf einem Bett sitzend porträtierte – Stunden vor seinem Tod. Leibovitz lebt und arbeitet in den USA.

Wegen des zu erwartenden großen Interesses bitten wir um rechtzeitigen Erwerb einer Eintrittskarte direkt am Empfang bei C/O Berlin. Der Vorverkauf beginnt am Samstag, den 7. Februar 2009. Reservierung können leider nicht entgegengenommen werden.

Eintritt 20 Euro . ermäßigt 15 Euro

Sponsor American Express
Unterstützer audi . Wall . Dinamix
Botschaft der Vereinigten Staaten von Amerika
Medienpartner Vanity Fair . radio eins

Annie Leibovitz – A Photographer’s Life

Januar 28, 2009

leibovitzAusstellung
Annie Leibovitz . A Photographer’s Life . 1990 – 2005
21.02. bis 24.05.09

Eröffnung 20.02.08 . 19 Uhr

Familienalbum, Werkschau und persönliches Tagebuch – die Fotos von Annie Leibovitz aus ihrem Privatleben und professionelle Arbeiten fügen sich nahtlos zu einer Chronik der Ereignisse, der offiziellen Aufträge und privaten Geschichten der letzten fünfzehn Jahre.

C/O Berlin präsentiert „A Photographer’s Life” erstmals und als einzige Station in Deutschland. Die Ausstellung umfasst insgesamt 200 teils großflächige, monochrome Landschaftsaufnahmen, teils private Familienfotos und kleinformatige Schwarz-Weiß-Porträts.

Sponsor American Express
Unterstützer audi . Wall . Dinamix
Botschaft der Vereinigten Staaten von Amerika
Medienpartner Vanity Fair . radio eins

Photographieren im Museum

Dezember 17, 2008

Museen sind für Wissbegierige und Photographen ein Eldorado mit unendlich vielem, was es zu entdecken gibt. Über viele Museen ist schon vor einem Besuch einiges bekannt, wie von Nofretete, die zu den bekanntesten Gesichtern Berlins gehört. Geduldig schaut sie hinter Glas die Besucher an, die vor ihr stehen bleiben, sie anschauen, photographieren und dann an ihr vorbeiziehen. Jeder kann die Büste der Hauptgemahlin des ägyptischen Pharaos Echnaton in Augenschein nehmen und mit der Kamera für sich festhalten. In Museen gelten allerdings verschärfte Bedingungen für Photographen, nicht alles ist zugelassen. (mehr …)

Karl Martin Holzhäuser & Gottfried Jäger – Realer Schein

November 29, 2008

Der Epson Kunstbetrieb präsentiert vom 29. November 2008 bis 11. Januar 2009 unter dem Titel „Realer Schein – Arbeiten 2008“ neue fotodigitale Arbeiten von Karl Martin Holzhäuser und Gottfried Jäger. Mit seinem Buch „Generative Fotografie“ begründete das Künstler-Duo 1975 eine eigene Richtung der künstlerischen Fotografie. Dabei ging es um die bewusste und methodische Erzeugung fotoeigener ästhetischer Strukturen, um eine „bildgebende“ Fotografie auf systematisch-konstruktiver Basis. Die aktuelle Ausstellung setzt die nunmehr 40-jährige gemeinsame Arbeit mit neuen Ansätzen und Lösungen fort. Die Eröffnung der Ausstellung findet am Freitag, den 28. November 2008 um 19 Uhr in den Räumen des Epson Kunstbetriebs im Düsseldorfer Medienhafen, Kaistraße 7-9, statt.

Zeitraum: vom 29. November 2008 bis 11. Januar 2009
Ausstellungsort: Epson Kunstbetrieb
Straße: Kaistraße 7-9
PLZ/Stadt: 40221 Düsseldorf
Telefon:  
Fax:  
Homepage: www.epson-kunstbetrieb.de

ANDREAS FEININGER – THAT’S PHOTOGRAPHY

August 3, 2008

Vom 20. Juli bis 28. September 08

sind rund 300 Schwarzweiß-Fotografien des Meisterfotografen Andreas Feininger im Bremer Landesmuseum zu sehen.

Der 1906 in Paris geborene Sohn des Malers Lyonel Feininger gehört zu einer Künstlergeneration, welche die Fotografie als künstlerisches Medium für sich entdeckte und eine neue fotografische Sehweise entwickelte. Viele der in der Ausstellung gezeigten Arbeiten sind heute „Klassiker“ und haben Fotografiegeschichte geschrieben. Darunter sind Feiningers weltberühmte Stadtansichten seiner Wahlheimat New York ebenso vertreten wie seine faszinierenden Natur- und Landschaftsstudien.

Auf über 800 qm Ausstellungsfläche gibt die Ausstellung einen umfangreichen Einblick in sein Werk.