Kodachrome läuft aus

In diesem Jahr wird die Produktion des Kodachrome eingestellt. Die letzte Rolle dieses Films soll der Fotograf Steve McCurry erhalten. Die Bilder werden dann im Eastman House ausgestellt.

Der Marktanteil tendierte gegen Null und es gab immer weniger Labore die diesen Film entwickeln konnten. Hinzu kommt, dass der Film mit seinem Silberanteil schwer zu scannen ist. Der seit 74!! Jahren unveränderte Film soll durch die Filme der Ektachrome Sorten E1ooSW und E100VS ersetzt werden.

Schwarzweissfilme

FUJI: Neopan Acros 100- 36

Der Neopan Acros 100 Film ist ein extrem feinkörniger Schwarzweiß-Negativfilm mit einer Empfindlichkeit von ISO 100/21°. Der Neopan Acros 100 besitzt einen sehr reichen Tonwertumfang und liefert durch die Super-Fine-Sigma-Technologie selbst bei Großvergrößerungen scharfe Bildstrukturen. Die neu entwickelte Precision lodine Distribution Control-Technologie sorgt für exzellente Entwicklungseigenschaften.

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Analoge und digitale Verlauffilter

Durch Bildbearbeitungsprogramme lassen sich diverse Verlauffilter generieren und man kann sogar mit mehreren Verlaufsebenen operieren und unterschiedliche lineare oder radiale Grau- und Farbverläufe simulieren. Einen Ersatz für ein echtes Verlauffilter stellen diese Werkzeuge jedoch nicht dar. Dieses kann nämlich den Kontrast reduzieren und beispielsweise große Helligkeitsunterschiede zwischen Vordergrund und Himmel ausgleichen. Das verhindert eine Überbelichtung des Himmels oder eine Unterbelichtung des Vordergrunds. Dies ist besonders bei Landschaftsaufnahmen wichtig, weil der Motivkontrast oft größer als der Dynamikumfang des Sensors ist. Neutrale Verlauffilter sind auch dazu geeignet, Wolken besser sichtbar zu machen, bei Innenaufnahmen die Intensität der Lichtquellen zu vermindern oder bei Biltzaufnahmen eine Überbelichtung nahegelegener Objekte zu vermeiden. Der Einsatz von echten Verlauffiltern kann auch jede Menge Zeit bei der Nachbearbeitung der Bilder einsparen und ihre Qualität erhalten, die sonst durch das Aufhellen und Abdunkeln der betroffenen Bildpartien sowie gegebenenfalls durch die Neuberechnung der Aufnahmen verschlechtert werden würde.
Quelle: profoto-online.de

Beste Auflösung für Webbilder

Der „Standardmonitor“ mit einer „Standardauflösung“ ist längst Vergangenheit, denn die Auflösungen für Desktop-Monitore und Notebooks variieren stark. Der Idealfall „Bildauflösung gleich Systemauflösung“ ist kaum zu erreichen. Einen verbindlichen Standard für die Systemauflösung gibt es nicht. Mit 72 ppi ist man in der Regel immer gut beraten, denn Millionen von Bildern sind in dieser Auflösung im Internet zu sehen. Diese Auflösung jedoch kategorisch für Webbilder zu fordern ist unnötig, denn der Standard auf den sich diese Angabe bezieht, existiert nicht mehr – die Frage muss erlaubt sein, ob er je existiert hat. Da in der Regel aktuelle Systeme höher aufgelöst sind als 72 ppi liegt man mit Werten zwischen 72 und 100 ppi eigentlich immer richtig.

Perspektive und Bildwirkung

Entscheidend für die Bildwirkung ist die Perspektive, aus der eine Aufnahme gemacht wird. Solange man aus freier Hand photographiert, liegt die Versuchung nahe, Motive aus Augenhöhe abzulichten. Es lohnt sich durchaus auch mal aus der Hocke von unten nach oben oder von einem erhöhten Standpunkt aus von oben nach unten zu photographieren. Dadurch verändern sich die Proportionen und somit auch die Bildwirkung.

Photographieren im Museum

Museen sind für Wissbegierige und Photographen ein Eldorado mit unendlich vielem, was es zu entdecken gibt. Über viele Museen ist schon vor einem Besuch einiges bekannt, wie von Nofretete, die zu den bekanntesten Gesichtern Berlins gehört. Geduldig schaut sie hinter Glas die Besucher an, die vor ihr stehen bleiben, sie anschauen, photographieren und dann an ihr vorbeiziehen. Jeder kann die Büste der Hauptgemahlin des ägyptischen Pharaos Echnaton in Augenschein nehmen und mit der Kamera für sich festhalten. In Museen gelten allerdings verschärfte Bedingungen für Photographen, nicht alles ist zugelassen.

Schlagschatten beim Blitzen

Ein frontal vor dem Motiv ausgelöster Blitz führt unweigerlich zu störenden Schlagschatten. Verhindern lassen sich solche Schatten durch indirektes Blitzen oder indem der Abstand zwischen dem Porträtierten und der Wand vergrößert wird. Schlagschatten lassen sich zwar mittels digitaler Bildbearbeitung nachträglich entfernen, dies ist jedoch sehr zeitintensiv.

Quelle: prophoto-online

Blitzen in der Dunkelheit

Bei Nachtaufnahmen sollte immer auf die „Lichter“, das heißt auf die hellen Partien in der Aufnahme, belichtet werden, da ansonsten das Motiv angesichts der Dunkelheit tendenziell zu hell belichtet werden würde. Der Spotmessung ist, sofern die Kamera darüber verfügt, der Vorzug zu geben. Viele Kameras bieten für Nachtaufnahmen ein spezielles Motivprogramm für Langzeitbelichtungen mit Blitz an, das für eine ausgewogene Lichtstimmung zwischen geblitztem Vordergrund und dunklem Hintergrund sorgt.

Dunst und Nebel

Bei Dunst und Nebel lohnt es sich, den Auslöser der Kamera zu betätigen – die Farben werden gespenstisch gedämpft. Der Vorteil von Dunst und Nebel ist, dass sich an der Farbtemperatur nichts ändert, sondern alles in weißes diffuses Licht gehüllt ist. Motive im Vordergrund erscheinen klar und deutlich, mit einem guten Kontrast. Nimmt die Entfernung zum Motiv zu, so sind nur noch graue Silhouetten zu erkennen, die überaus reizvoll in der Aufnahme erscheinen. Das Spiel mit der Brennweite lohnt sich bei Dunst und Nebel in jedem Fall: Je länger die Brennweite desto weicher wirken die Motive, weil die Aufnahmeentfernung größer ist und das Licht mehr Distanz zurücklegen muss.