64. Lichterfelder Rundstreckenrennen

64. lichterfelder radrennen

Die für den Renntag verantwortlichen Karsten Podlesch und Hans-Joachim Schubert hatten mit ihren vielen Helfern alle Hebel in Bewegung gesetzt und rund um den Ludwig-Beck-Platz im Rahmen der 66. Steglitzer Woche für ein erneut großartiges Radsportevent gesorgt. Unterstützt von der Bezirksbürgermeisterin von Steglitz-Zehlendorf Cerstin Richter-Kotowski und allen politischen Parteien im Bezirk, den vielen Sponsoren sowie auch den Beteiligten der Streckenabsperrung und –sicherung gab es attraktive und spannende Rennen sogar mit einem aktuellen Weltmeister am Start.

1. Airfield Race auf dem Tempelhofer Feld

Airfield Race auf dem Tempelhofer Feld

Der Berliner Radsportverband BRV organisierte gemeinsam mit dem Berliner Sportsenat und der VELOBerlin am 14.04.2018  und am 15.04.2018 das 1. Airfield Race. An beiden VELO – Tagen wurden in Zeitfahren, Kriterien und Ausscheidungsrennen in den Alterklassen U11 bis U23 sowie Elite die besten Rennrad-Sportler*innen gekürt. Bei strömenden Regen sind die Fahrer der Männer Hauptklasse etwa 40 km gefahren. Stürze gab es zum Glück nur einen leichten.

Ergebnisse

Dorio am Comer See

Dorio am Lago Di Como

Das Dorf Dorio am Comer See setzt sich aus den Stadtteilen Mandonico, Panico, Torchiedo und Solmogno zusammen. Der Hang ist terassenförmig angelegt und wird durch seine Lage von der Sonne durchflutet. Vom Ortsmittelpunkt gibt es zugang zum Comer See, sowie zu ein paar Geschäften und Parkplätzen. Das Dorf ist eher nicht für Urlauber ausgelegt. Es gibt aber eine schöne Ferienanlage einen halben Kilometer vom Ortseingang entfernt. Man kommt von Dorio aus ideal zu den Sehenswürdigkeiten des nördliche und östlichen Lago di Como. Die Lage ist mehr was für ruhige Urlaube. Man kann oberhalb des Dorfes die terrassenartigen Berghänge erforschen. An den Berghängen von Dorio werden Oliven Lorbeer und Wein angebaut und kultiviert.

Geschichte

Vor 1670 hiess das Dorf an der Strasse entlang des Sees noch Salmogno. Danach nahm er den Namen Dorio an. In der Siedlung Mandonico stehen noch sehr alte Gebäude. Die Wanderwege sind ebenfalls schon recht alt und ursprünglich erhalten. Man sagt sich, dass die Familie Navi den reissenden Sturzbach zu Herstellung von Seide verwendet haben. Erwähnenswert sind die Kirche San Giorgio mit interessanten Fresken, die Kirche Madonna Immacolata im Teilort Sparese und die Kirche San Rocco. Oberhalb des Ortes befindet sich die Kapelle St. Giorgio. Diese wurde schon oft wieder aufgebaut, umgewidmet und vergrößert. Was ihr eine bewegte Geschichte bescheinigt. Est kürzlich wurden die Wandbilder restauriert, diese zeigen u.a. den Heiligen Geist und die Jungfrau Maria mit dem Kinde. In der Nähe befindet sich noch eine schöne Klosteranlage. Es handelt sich hierbei um die interessante Abtei Abazzia Piona.

Ich bin auf meiner Radtour von Rom nach Gera in Dorio durchgekommen. Dabei entstand nach einem regnerischen Vormittag diese, wie ich finde, schöne Aufnahme. Von dort aus bin ich dann weiter nach St. Moritz gefahren. Aber vielleicht hätte ich noch länger in Dorio bleiben sollen. Die Route und weitere Bilder meiner Tour sind hier zu finden.

Flughafen Tempelhof

Vorgestern, als ich zufällig an dem alten Flughafen Tempelhof vorbei gefahren bin, dachte ich mir: “Ach, schauste mal drüber.” Am Anfang war ich ja etwas enttäuscht, denn die interessanten Gebäude waren alle eingezäunt. Aber als ich zu den Start- und Landebahnen kam, war ich von der Symbolik auf den Rollfeldern überwältigt. Fasziniert hat mich auch die Tiefe, die daraus entsteht und die Tatsache, dass es mitten in Berlin einen Raum gibt, der es dem Betrachter ermöglicht mal weiter als 300m gerade aus gucken zu können. Und so habe ich an einem Tag rund 300 Fotos geschossen. Das ist mein absoluter Rekord. Der Stand noch bei 140 Bildern, die ich gemacht hatte als ich mir die Kamera gekauft habe.

Geschichte des THF:

Der Flughafen Tempelhof in seiner heutigen Form wurde zwischen 1936 und 1941 nach den Plänen von Ernst Sagebiel gebaut. Das größte Baudenkmal Europas steht für die monumentale Selbstinszenierung der Nationalsozialisten, ist durch die Luftbrücke von 1948/49 aber auch zu einem Symbol der Freiheit geworden. Die bauliche Anlage setzt sich zusammen aus der Ellipse des Flugfeldes und dem gewaltigen Gebäudekomplex. Dieser besteht aus einer Abfolge symmetrischer Bauteile: ein von zwei Bürotrakten flankierter Ehrenhof; die Empfangsund Abfertigungshalle; Transitbereiche und der 1230 Meter lange Bogen der Hangars.

Der Flughafen Tempelhof ist einzigartig.

Zumindest innerhalb Europas wurde in den 1930er Jahren keine andere Anlage dieser Größenordnung errichtet. Tempelhof ist weltweit der einzige Flughafen, in dem die Hangars mit den Abfertigungs- und Verwaltungsräumen in einem Gebäude zusammengeführt wurden. Die Architektur des Flughafens ist zugleich monumental und technisch modern. Die Naturstein-Verkleidung und strenge Fassadengliederung verleihen dem Gebäude zur Stadt hin eine wuchtige Anmutung. Auf der zum Flugfeld weisenden Seite hingegen wird die moderne Stahlkonstruktion des Hangarbogens sichtbar. Der 380 Meter lange Flugsteig in der Mitte des Gebäudes wird überspannt von einer 40 Meter breiten, freitragenden Kragkonstruktion.

Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst

2011 erhielt das Gebäude die Auszeichnung: Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst. Die Bauarbeiten konnten wegen des Zweiten Weltkriegs nicht zu Ende geführt werden. Heute noch sind die 13 Treppentürme, die als Aufgänge zu der geplanten Dach-Tribüne für mehr als 80 000 Zuschauer gedacht waren, im Rohbauzustand. Zu Beginn des Krieges waren in den Verwaltungstrakten um den heutigen Platz der Luftbrücke neben der Lufthansa und der Hansa Luftbild auch die Berliner Flughafengesellschaft untergebracht. Im 2. Weltkrieg wurden viele Flächen des Gebäudes für Rüstungsproduktionen genutzt. Erst die US Air Force nahm ab 1945 den Flugbetrieb im neuen Gebäude auf und gab nach dem Ende der Luftbrücke Teile des Flughafens für die zivile Nutzung durch deutsche Stellen frei. Am 9. Juli 1951 begann im späteren General Aviation Terminal (GAT) offiziell der zivile Luftverkehr in Tempelhof. Die Haupthalle im Flughafengebäude erhielt ihr heutiges Aussehen im Jahr 1962.

Weitere Beiträge:

Tempelhofer Feld 2. Teil