„Speedweek“ von Alexander Babic

Die aplanat Galerie für Fotografie in Hamburg präsentiert vom 3. Juli bis 8. August insgesamt 17 großformatige Exponate des Fotoprojekts „Speedweek“. Ausgedruckt von Recom Art auf einem Baryt-Papier aus dem Hause Sihl wird dem Betrachter eine Welt starker Männer mit starken Maschinen lebendig näher gebracht. Der Fotograf Alexander Babic gewährt erstmals einen vielschichtigen und eindringlichen Einblick in eine verschworene Szene kauziger Typen mit skurrilen Rennmaschinen. Der unstillbare Drang nach Geschwindigkeitsrekorden und Selbstdarstellung führt Menschen unterschiedlicher Alters- und Sozialklassen seit über 60 Jahren zu diesem In-Treff der Hochgeschwindigkeitsversuche und -rekorde. Auf dem absolut ebenen Salzsee in Bonneville (Utah, USA) wird die „Speedweek“ alljährlich abgehalten, und vorwiegend alte Haudegen mit der Leidenschaft nach Geschwindigkeit messen sich mit ihren getunten, stromlinienförmigen Konstruktionen. Das magische Licht und die fast surreal wirkende Landschaft bieten eine Bühne der besonderen Art. Vom klassischen Hot Rot über getunte Motorräder bis hin zum turbinenbetriebenen Dragster reicht das Spektrum der ungewöhnlichen Maschinen. Alexander Babic kombiniert auf seiner Gratwanderung zwischen Inszenierung und Dokumentation packende Porträts mit sachlichen Aufnahmen der fremdartigen Fahrzeuge. Die annähernd lebensgroßen, limitierten Drucke lassen den Betrachter durch ihre bestechende, fotografische Präsenz teilhaben an der unvergleichbaren Stimmung des weltweit einzigartigen Events. Die Realisierung der Ausstellung ist mit Unterstützung des renommierten und leistungsstarken Artwork-Studios Recom Art in Stuttgart sowie der Sihl GmbH – dem traditionsreichen Hersteller von beschichteten und veredelten Papieren – möglich geworden.

Weitere Informationen: www.aplanat.de.

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Finde den eigenen Stil

Rund 1.000 Mal in der Sekunde macht es alleine in Deutschland Klick. Vielfach werden in diesem Moment die gleichen Motive mit der Kamera eingefangen, die sich jedoch von der Bildwirkung voneinander unterscheiden. Gründe hierfür gibt es – mit dem Bildausschnitt, der Position des Motivs oder seiner Größe im Bild – viele. Es ist aber auch der fotografische Stil eines jeden, der ein und dasselbe Motiv so unterschiedlich wirken lässt. Heutige Kameras bieten mit ihren Features den großen Vorteil, sich den Gestaltungsexperimenten unbeschwert hingeben zu können, ohne sich zuvor mit der Technik vertraut machen zu müssen. Der eigene fotografische Stil entwickelt sich mit der Schaffenskraft und dem Experimentieren – aber auch der fotografischen Fantasie kommt eine besondere Bedeutung zu. Um den eigenen Stil zu entwickeln, ist es nicht zwangsläufig notwendig, sich an die gestalterischen Regeln der Fotografie zu halten. Auch der Besuch von Fotoausstellungen lohnt sich, denn hier bekommt man unzählige Anregungen für das eigene Spiel mit Zeit und Blende, aber auch für den eigenen fotografischen Stil.

Von: www.prophoto-online.de

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Kodachrome läuft aus

In diesem Jahr wird die Produktion des Kodachrome eingestellt. Die letzte Rolle dieses Films soll der Fotograf Steve McCurry erhalten. Die Bilder werden dann im Eastman House ausgestellt.

Der Marktanteil tendierte gegen Null und es gab immer weniger Labore die diesen Film entwickeln konnten. Hinzu kommt, dass der Film mit seinem Silberanteil schwer zu scannen ist. Der seit 74!! Jahren unveränderte Film soll durch die Filme der Ektachrome Sorten E1ooSW und E100VS ersetzt werden.

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Berlin ist auch dabei

Neben dem Boston Blog gibt es jetzt auch einen Fotoblog vom Wallstreet Journal. Dort gibt es regelmäßig akutelle Pressefotos zu allen möglichen Themen. Diesen Monat ist auch Berlin mit einem Bild aus Friedrichshain dabei.

GERMANY- MAYDAY-RIOTDEMO-POLICE

Aber das Bild mit dem Afgahnen, der dem US Soldat eine kleine Erfrischung bringt, gefällt mir am besten.

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Fotos im Internet verkaufen

Runter von der Festplatte, rein ins Web: Über so genannte Microstock-Agenturen kann heute jeder seine Bilder verkaufen. Der Aufwand ist gering und Stars der Szene, wie der Däne Yuri Arcurs, haben dank der neuen Plattformen ihre erste ­Million verdient. Fotolia, iStock­photo & Co. bieten cleveren Freizeit-Fotografen die Chance, ein nettes Zubrot einzustreichen.

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Die optimale Position

Fotografen, die selbst auch immer wieder ein Bild wert sind, geben nicht immer die beste Figur ab, wenn sie den Auslöser betätigen. Doch darauf kommt es auch nicht an, wenn sie zu guten Bildergebnissen gelangen möchten. Verwackelte Aufnahmen lassen sich durch eine richtige Körper- und Kamerahaltung vermeiden. Das Stabilisieren des Kameragehäuses folgt den Regeln der Mathematik, einschließlich des Haltens der Kamera über den Gleichgewichtspunkt und die Füße im unterschiedlichen Winkel zueinander.

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