Schlagschatten beim Blitzen

Ein frontal vor dem Motiv ausgelöster Blitz führt unweigerlich zu störenden Schlagschatten. Verhindern lassen sich solche Schatten durch indirektes Blitzen oder indem der Abstand zwischen dem Porträtierten und der Wand vergrößert wird. Schlagschatten lassen sich zwar mittels digitaler Bildbearbeitung nachträglich entfernen, dies ist jedoch sehr zeitintensiv.

Quelle: prophoto-online

Komprimieren mit Teleobjektiven

Um entfernte Motive aus der Umgebung zu isolieren, greifen viele Photographen zum Teleobjektiv. Dieses bietet nicht nur eine längere Brennweite, es hat auch völlig andere Abbildungseigenschaften als beispielsweise ein Weitwinkelobjektiv. Neben dem Heranholen entfernter Objekte, also dem bloßen Überwinden von Distanz, komprimiert es letztere. Der Vordergrund tritt zurück, die Perspektive wird gerafft. Aber auch die Schärfentiefe verändert sich. Lange Brennweiten zeichnen bei offener Blende nur einige Zentimeter vor und hinter dem anfokussierten Punkt scharf. Damit isoliert man Motive.
Quelle:www.prophoto-online.de

Blitzen in der Dunkelheit

Bei Nachtaufnahmen sollte immer auf die „Lichter“, das heißt auf die hellen Partien in der Aufnahme, belichtet werden, da ansonsten das Motiv angesichts der Dunkelheit tendenziell zu hell belichtet werden würde. Der Spotmessung ist, sofern die Kamera darüber verfügt, der Vorzug zu geben. Viele Kameras bieten für Nachtaufnahmen ein spezielles Motivprogramm für Langzeitbelichtungen mit Blitz an, das für eine ausgewogene Lichtstimmung zwischen geblitztem Vordergrund und dunklem Hintergrund sorgt.

Karl Martin Holzhäuser & Gottfried Jäger – Realer Schein

Der Epson Kunstbetrieb präsentiert vom 29. November 2008 bis 11. Januar 2009 unter dem Titel „Realer Schein – Arbeiten 2008“ neue fotodigitale Arbeiten von Karl Martin Holzhäuser und Gottfried Jäger. Mit seinem Buch „Generative Fotografie“ begründete das Künstler-Duo 1975 eine eigene Richtung der künstlerischen Fotografie. Dabei ging es um die bewusste und methodische Erzeugung fotoeigener ästhetischer Strukturen, um eine „bildgebende“ Fotografie auf systematisch-konstruktiver Basis. Die aktuelle Ausstellung setzt die nunmehr 40-jährige gemeinsame Arbeit mit neuen Ansätzen und Lösungen fort. Die Eröffnung der Ausstellung findet am Freitag, den 28. November 2008 um 19 Uhr in den Räumen des Epson Kunstbetriebs im Düsseldorfer Medienhafen, Kaistraße 7-9, statt.

Zeitraum: vom 29. November 2008 bis 11. Januar 2009
Ausstellungsort: Epson Kunstbetrieb
Straße: Kaistraße 7-9
PLZ/Stadt: 40221 Düsseldorf
Telefon:  
Fax:  
Homepage: www.epson-kunstbetrieb.de

Dunst und Nebel

Bei Dunst und Nebel lohnt es sich, den Auslöser der Kamera zu betätigen – die Farben werden gespenstisch gedämpft. Der Vorteil von Dunst und Nebel ist, dass sich an der Farbtemperatur nichts ändert, sondern alles in weißes diffuses Licht gehüllt ist. Motive im Vordergrund erscheinen klar und deutlich, mit einem guten Kontrast. Nimmt die Entfernung zum Motiv zu, so sind nur noch graue Silhouetten zu erkennen, die überaus reizvoll in der Aufnahme erscheinen. Das Spiel mit der Brennweite lohnt sich bei Dunst und Nebel in jedem Fall: Je länger die Brennweite desto weicher wirken die Motive, weil die Aufnahmeentfernung größer ist und das Licht mehr Distanz zurücklegen muss.