Karl Martin Holzhäuser & Gottfried Jäger – Realer Schein

Der Epson Kunstbetrieb präsentiert vom 29. November 2008 bis 11. Januar 2009 unter dem Titel „Realer Schein – Arbeiten 2008“ neue fotodigitale Arbeiten von Karl Martin Holzhäuser und Gottfried Jäger. Mit seinem Buch „Generative Fotografie“ begründete das Künstler-Duo 1975 eine eigene Richtung der künstlerischen Fotografie. Dabei ging es um die bewusste und methodische Erzeugung fotoeigener ästhetischer Strukturen, um eine „bildgebende“ Fotografie auf systematisch-konstruktiver Basis. Die aktuelle Ausstellung setzt die nunmehr 40-jährige gemeinsame Arbeit mit neuen Ansätzen und Lösungen fort. Die Eröffnung der Ausstellung findet am Freitag, den 28. November 2008 um 19 Uhr in den Räumen des Epson Kunstbetriebs im Düsseldorfer Medienhafen, Kaistraße 7-9, statt.

Zeitraum: vom 29. November 2008 bis 11. Januar 2009
Ausstellungsort: Epson Kunstbetrieb
Straße: Kaistraße 7-9
PLZ/Stadt: 40221 Düsseldorf
Telefon:  
Fax:  
Homepage: www.epson-kunstbetrieb.de

Dunst und Nebel

Bei Dunst und Nebel lohnt es sich, den Auslöser der Kamera zu betätigen – die Farben werden gespenstisch gedämpft. Der Vorteil von Dunst und Nebel ist, dass sich an der Farbtemperatur nichts ändert, sondern alles in weißes diffuses Licht gehüllt ist. Motive im Vordergrund erscheinen klar und deutlich, mit einem guten Kontrast. Nimmt die Entfernung zum Motiv zu, so sind nur noch graue Silhouetten zu erkennen, die überaus reizvoll in der Aufnahme erscheinen. Das Spiel mit der Brennweite lohnt sich bei Dunst und Nebel in jedem Fall: Je länger die Brennweite desto weicher wirken die Motive, weil die Aufnahmeentfernung größer ist und das Licht mehr Distanz zurücklegen muss.

Mondaufnahmen mit Details

Ein Stadtphoto bei Nacht mit einem scharfen, detaillierten Mond im Hintergrund ist ein äußerst begehrtes Motiv. Die meisten Photographen erzeugen dabei jedoch einen total überbelichteten weißen Kreis, der nicht mehr als Mond erkennbar ist. Es ist nahezu unmöglich, sowohl den Mond (kurze Belichtungszeit) als auch Städtedetails (lange Belichtungszeit) in einer Aufnahme scharf und detailliert abzubilden. Viele Photographen arbeiten aus diesem Grund mit einer Mehrfachbelichtung. Hierzu nimmt man zunächst das Stadtphoto unter Nutzung der Zeitautomatik auf. Nach Möglichkeit sollten ein Weitwinkelobjektiv und Stativ zum Einsatz kommen. Anschließend wechselt man zum Teleobjektiv, aktiviert den manuellen Modus und die Blende f/11 mit einer Verschlusszeit von 1/250 s. Jetzt sollte man so nah wie möglich den Mond heranzoomen, so dass nur Himmel und Mond zu sehen sind und das Bild aufnehmen. Anschließend können die Aufnahmen mithilfe von digitaler Bildbearbeitung zusammengefügt werden.

Gefunden bei: http://www.prophoto-online.de/phototipps

Was sind gute Objektive?

Gute Objektive sollten ein gleichmäßig brillantes und scharfes, farbgetreues und unverzerrtes Bild liefern. Für die Beurteilung der Abbildungsqualität eines optischen Systems werden folgende messbare Kriterien angesetzt: Schärfe/Auflösung, Kontrast/Brillanz, Zentrierung, Vignettierung, Verzeichnung und spektrale Transmission. In der digitalen Photographie ist es möglich, dass ein Objektiv mit der einen Kamera bessere Bildergebnisse liefert als mit einer anderen – was an der Größe und dem Aufbau des Sensors sowie an der Architektur und am Workflow liegen kann. Zudem ist bei der Beurteilung der Objektiv- und Bildqualität zu bedenken, dass sich vor jedem Bildsensor ein optisches Tiefpassfilter befindet, das Aliasing, Moiré und Kantenartefakte ausschalten soll. Das geschieht durch eine Verringerung der Kontrastübertragung im hochfrequenten Bereich, also bei feinen und sehr feinen Strukturen. Darüber hinaus ist bei Flächensensoren mit Bayer-Mosaik eine Farbinterpolation unumgänglich, die einen gewissen Weichzeichnereffekt bewirken kann.

Quelle: prophoto