Finde den eigenen Stil

Rund 1.000 Mal in der Sekunde macht es alleine in Deutschland Klick. Vielfach werden in diesem Moment die gleichen Motive mit der Kamera eingefangen, die sich jedoch von der Bildwirkung voneinander unterscheiden. Gründe hierfür gibt es – mit dem Bildausschnitt, der Position des Motivs oder seiner Größe im Bild – viele. Es ist aber auch der fotografische Stil eines jeden, der ein und dasselbe Motiv so unterschiedlich wirken lässt. Heutige Kameras bieten mit ihren Features den großen Vorteil, sich den Gestaltungsexperimenten unbeschwert hingeben zu können, ohne sich zuvor mit der Technik vertraut machen zu müssen. Der eigene fotografische Stil entwickelt sich mit der Schaffenskraft und dem Experimentieren – aber auch der fotografischen Fantasie kommt eine besondere Bedeutung zu. Um den eigenen Stil zu entwickeln, ist es nicht zwangsläufig notwendig, sich an die gestalterischen Regeln der Fotografie zu halten. Auch der Besuch von Fotoausstellungen lohnt sich, denn hier bekommt man unzählige Anregungen für das eigene Spiel mit Zeit und Blende, aber auch für den eigenen fotografischen Stil.

Von: www.prophoto-online.de

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Die optimale Position

Fotografen, die selbst auch immer wieder ein Bild wert sind, geben nicht immer die beste Figur ab, wenn sie den Auslöser betätigen. Doch darauf kommt es auch nicht an, wenn sie zu guten Bildergebnissen gelangen möchten. Verwackelte Aufnahmen lassen sich durch eine richtige Körper- und Kamerahaltung vermeiden. Das Stabilisieren des Kameragehäuses folgt den Regeln der Mathematik, einschließlich des Haltens der Kamera über den Gleichgewichtspunkt und die Füße im unterschiedlichen Winkel zueinander.

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Komprimieren mit Teleobjektiven

Um entfernte Motive aus der Umgebung zu isolieren, greifen viele Photographen zum Teleobjektiv. Dieses bietet nicht nur eine längere Brennweite, es hat auch völlig andere Abbildungseigenschaften als beispielsweise ein Weitwinkelobjektiv. Neben dem Heranholen entfernter Objekte, also dem bloßen Überwinden von Distanz, komprimiert es letztere. Der Vordergrund tritt zurück, die Perspektive wird gerafft. Aber auch die Schärfentiefe verändert sich. Lange Brennweiten zeichnen bei offener Blende nur einige Zentimeter vor und hinter dem anfokussierten Punkt scharf. Damit isoliert man Motive.
Quelle:www.prophoto-online.de

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