Lago Di Como


Der Comersee gehört zu den schönsten Seen Europas. Viele Urlauber freuen sich auf die zahlreichen Sehenswürdigkeiten, schätzen komfortable Ferienwohnungen und genießen die unvergleichliche Atmosphäre im Norden Italiens. Zu den Publikumsmagneten am Lago di Como gehören Bellagio, Varenna, Tremezzo und Menaggio. Rund um das ‚Goldene Dreieck‘ pulsiert das Leben. Sehenswert ist selbstverständlich ein Besuch in Como und Lecco, den beiden größten Städten am Comer See. Der Norden bietet neben viel Sport eine atemberaubende Natur.

Flughafen Tempelhof

Vorgestern, als ich zufällig an dem alten Flughafen Tempelhof vorbei gefahren bin, dachte ich mir: “Ach, schauste mal drüber.” Am Anfang war ich ja etwas enttäuscht, denn die interessanten Gebäude waren alle eingezäunt. Aber als ich zu den Start- und Landebahnen kam, war ich von der Symbolik auf den Rollfeldern überwältigt. Fasziniert hat mich auch die Tiefe, die daraus entsteht und die Tatsache, dass es mitten in Berlin einen Raum gibt, der es dem Betrachter ermöglicht mal weiter als 300m gerade aus gucken zu können. Und so habe ich an einem Tag rund 300 Fotos geschossen. Das ist mein absoluter Rekord. Der Stand noch bei 140 Bildern, die ich gemacht hatte als ich mir die Kamera gekauft habe.

Geschichte des THF:

Der Flughafen Tempelhof in seiner heutigen Form wurde zwischen 1936 und 1941 nach den Plänen von Ernst Sagebiel gebaut. Das größte Baudenkmal Europas steht für die monumentale Selbstinszenierung der Nationalsozialisten, ist durch die Luftbrücke von 1948/49 aber auch zu einem Symbol der Freiheit geworden. Die bauliche Anlage setzt sich zusammen aus der Ellipse des Flugfeldes und dem gewaltigen Gebäudekomplex. Dieser besteht aus einer Abfolge symmetrischer Bauteile: ein von zwei Bürotrakten flankierter Ehrenhof; die Empfangsund Abfertigungshalle; Transitbereiche und der 1230 Meter lange Bogen der Hangars.

Der Flughafen Tempelhof ist einzigartig.

Zumindest innerhalb Europas wurde in den 1930er Jahren keine andere Anlage dieser Größenordnung errichtet. Tempelhof ist weltweit der einzige Flughafen, in dem die Hangars mit den Abfertigungs- und Verwaltungsräumen in einem Gebäude zusammengeführt wurden. Die Architektur des Flughafens ist zugleich monumental und technisch modern. Die Naturstein-Verkleidung und strenge Fassadengliederung verleihen dem Gebäude zur Stadt hin eine wuchtige Anmutung. Auf der zum Flugfeld weisenden Seite hingegen wird die moderne Stahlkonstruktion des Hangarbogens sichtbar. Der 380 Meter lange Flugsteig in der Mitte des Gebäudes wird überspannt von einer 40 Meter breiten, freitragenden Kragkonstruktion.

Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst

2011 erhielt das Gebäude die Auszeichnung: Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst. Die Bauarbeiten konnten wegen des Zweiten Weltkriegs nicht zu Ende geführt werden. Heute noch sind die 13 Treppentürme, die als Aufgänge zu der geplanten Dach-Tribüne für mehr als 80 000 Zuschauer gedacht waren, im Rohbauzustand. Zu Beginn des Krieges waren in den Verwaltungstrakten um den heutigen Platz der Luftbrücke neben der Lufthansa und der Hansa Luftbild auch die Berliner Flughafengesellschaft untergebracht. Im 2. Weltkrieg wurden viele Flächen des Gebäudes für Rüstungsproduktionen genutzt. Erst die US Air Force nahm ab 1945 den Flugbetrieb im neuen Gebäude auf und gab nach dem Ende der Luftbrücke Teile des Flughafens für die zivile Nutzung durch deutsche Stellen frei. Am 9. Juli 1951 begann im späteren General Aviation Terminal (GAT) offiziell der zivile Luftverkehr in Tempelhof. Die Haupthalle im Flughafengebäude erhielt ihr heutiges Aussehen im Jahr 1962.

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